Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit und ESG bei der Hanseatischen

ESG = ENVIRONMENTAL SOCIAL GOVERNANCE, schon lange bedeutsam für den Verbund der
IMMAC group, wird stetig vorangetrieben.

Zur ganzheitlichen Implementierung in der Hanseatischen werden künftig weitere konkrete Maßnahmen innerhalb der neuen ESG-Strategie festgelegt. Thorsten Seher, ESG-Beauftragter der IMMAC group, koordiniert und steuert dazu die Beteiligten. Durch die weitere ESG-Strategie, also der Umgang mit Umwelt, Soziales und Unternehmensführung, werden sich - analog zur ganzen Finanzbranche - wesentliche Veränderungen etablieren. Das Prinzip der nachhaltigen Ressourcen-Wirtschaft beeinflusst indirekt sowie auch direkt Entscheidungen und Vorgehensweisen in der Hanseatischen hinsichtlich ökonomischer, ökologischer und sozial-gesellschaftlicher Aspekte.

Auch unsere künftige Unternehmensführung spielt dabei eine entscheidende Rolle. Unsere ESG Kriterien sollen Investoren künftig noch besseren Aufschluss darüber geben, inwieweit wir uns bzw. unsere Investments sich nachhaltig verhalten und welche der 17 SDGs (Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen) konkret berücksichtigt oder sogar positiv verbessert werden. Dadurch lassen sich Risiken auch für unsere Investoren noch besser einschätzen, um gezielte Investitionsentscheidungen zu treffen.

Wir werden künftig laufend umfassender dazu berichten.

 

Bildquelle: Vereinte Nationen, Hauptabteilung für Presse und Information.


Die Offenlegungsverordnung (Verordnung (EU) 2019/2088 vom 27.11.2019 über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor) ist zum 10.03.2021 in Kraft getreten. Des Weiteren sind die Hinweise und Inhalte der Verordnung (EU) 2020/852 (Taxonomie-VO) zu beachten.

Die Hanseatische als Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) der IMMAC group legt für ihre Anleger insbesondere geschlossene Immobilien-Investmentvehikel auf. Bereits für erfolgte Fondsemissionen wurden Investitionsleitlinien formuliert, die auch nachhaltige Ziele beinhalten. Die Hanseatische richtet ihr Handeln konsequent nach diesen Leitlinien aus.

Die Hanseatische entwickelt und implementiert gemeinsam mit der IMMAC group derzeit intern sowie mit externer Unterstützung intensiv eine ESG-konforme Nachhaltigkeitsstrategie inklusive umfassender Einbindung der bisherigen Leitlinien in das bestehende Dokumentationsrahmenwerk.

 

Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken in Investmentprozessen

Nachhaltigkeitsrisiken im Sinne der Verordnung (EU) 2019/2088 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27.11.2019 über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor („Offenlegungsverordnung“) sind Ereignisse oder Bedingungen aus den Bereichen Umwelt, Soziales oder Unternehmensführung (ESG), deren Eintreten tatsächlich oder potenziell wesentliche negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie auf die Reputation eines Unternehmens und damit auf den Wert der Investition des Investmentvermögens haben könnten. Diese Effekte können sich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Investmentvermögen sowie auf die Reputation der Gesellschaft auswirken.

ESG und Nachhaltigkeitsrisiken können auf alle bekannten Risikoarten erheblich einwirken und als Faktor zur Wesentlichkeit dieser Risikoarten beitragen. Beispielhaft sind die Risikoarten Marktrisiko, Liquiditätsrisiko, Kontrahentenrisiko und operationelles Risiko zu nennen.

Im Rahmen der Investment- und Transaktionsprozesse fließen die festgelegten internen Vorgaben sowie nicht nur relevante finanziellen Risiken in die Anlageentscheidung der Hanseatischen mit ein und werden fortlaufend bewertet. Künftig sind auch Nachhaltigkeitsrisiken zu berücksichtigen, die in maßgeblicher Weise erhebliche wesentliche negative Auswirkungen auf die Wertentwicklung einer Investition haben können. Dazu sollen noch konkretere Festlegungen und Ausführungen erfolgen.

In welchem Umfang Nachhaltigkeitsrisiken im jeweiligen Investmentprozess berücksichtigt werden, wird in den jeweiligen Fondsdokumenten aufgezeigt und (nach genehmigter Erweiterung des Geschäftszwecks der Hanseatischen für die Emission von inländischen offenen Spezial-AIF) auch in enger Abstimmung mit den Investoren des jeweiligen Investmentvermögens diskutiert. Des Weiteren werden bei offenen Fonds jeweils nach individuellem Nachhaltigkeitsverständnis und –bedürfnis des Investors die Leitlinien definiert, nachfolgend umgesetzt und durch die Hanseatische überwacht.

 

Umgang mit nachteiligen Auswirkungen von Investitionsentscheidungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren

Die Hanseatische wird ihre konkreten Maßnahmen für die weiter folgenden, in den technischen Regulierungsstandards definierten und auf Immobilien anwendbaren Nachhaltigkeitsindikatoren für nachteilige Auswirkungen zukünftig berechnen, wie gefordert ab 2022 veröffentlichen sowie auf Verbesserungen hinwirken.

Die Möglichkeit zur Berücksichtigung der wichtigsten nachteiligen Nachhaltigkeitsauswirkungen hängt maßgeblich von der Verfügbarkeit entsprechender Informationen im Markt ab. Nicht für alle Vermögensgegenstände, in die die Hanseatische über die verwalteten Investmentvermögen investiert, sind die benötigten Daten in ausreichendem Umfang und in der erforderlichen Qualität vorhanden. Diese Informationsbeschaffung wird jedoch ständig verbessert.

Die Hanseatische überwacht weiterhin und künftig noch intensiver kontinuierlich die Energieeffizienz der von ihr verwalteten Immobilien. Investitionen auch in weniger energieeffiziente Immobilien sind ausdrücklich erlaubt, wenn dies mit dem Ziel erfolgt, diese Immobilien durch geeignete Maßnahmen hinsichtlich ihrer Energieeffizienz kurz- bis mittelfristig maßgeblich zu verbessern.

Die Hanseatische plant ferner für die von ihr verwalteten Immobilien die Treibhausgasemissionen sowie die Energieverbrauchsintensität zu berechnen. Die vorgenannten Indikatoren sollen abgeleitet und gewichtet betrachtet werden. Die jeweiligen Nutzer der Objekte sollen diesbezüglich mit einbezogen werden.

Für die Hanseatische ist die Pflicht zur Darstellung der Mitwirkungspolitik gemäß Artikel 3g der Richtlinie 2007/36/EG (sog. „Aktionärsrechterichtlinie“) nicht einschlägig. Sie investiert im Rahmen ihres Geschäftsmodells nicht in Aktiengesellschaften und nimmt folglich auch nicht an Jahreshauptversammlungen von Aktiengesellschaften teil bzw. kann keine Ausübung von Stimmrechten delegieren.

 

Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsrisiken in der Vergütung

Die künftige Vergütungspolitik der Hanseatischen soll angeben, inwiefern sie mit der Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken für die Hanseatische oder die von ihr verwalteten Investmentvermögen im Einklang steht. Es werden deshalb in der eingangs erwähnten ESG-Strategie weitere Ausgestaltungen und konkretere Festlegungen für die künftige Aktualisierung der Vergütungspolitik berücksichtigt.