Nachhaltigkeit

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Nachhaltigkeit

ESG-Strategie der IMMAC group

Im November 2021 verabschiedete die IMMAC group ihre ESG-Strategie und veröffentlichte eine Kurzversion als Broschüre „IMMAC group Nachhaltigkeitsstrategie“.

Ziel der Nachhaltigkeitsstrategie ist es, die IMMAC group – und damit auch die HKA Hanseatische Kapitalverwaltung GmbH als 100%ige Tochtergesellschaft – im Sinne der Nachhaltigkeitsziele auszurichten und ESG-Kriterien (Environment Social Governance) als festen Bestandteil im Unternehmen zu etablieren.

Die Nachhaltigkeitsstrategie umfasst aktuell 41 unternehmensübergreifende Maßnahmen. Darunter fallen Handlungsweisen, die zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes, einer nachhaltigen Ressourcenwirtschaft, der Förderung der digitalen Prozesse sowie optimierten Arbeitsbedingungen beitragen.

Unsere ESG-Kriterien sollen Investoren künftig noch besseren Aufschluss darüber geben, inwieweit wir uns bzw. sich unsere Investments nachhaltig verhalten und welche der 17 SDGs (Sustainable Development Goals) der Agenda 2030 der Vereinten Nationen konkret berücksichtigt oder sogar positiv verbessert werden.

Cita Born, ESG-Beauftragte der IMMAC group, ist verantwortlich für die Implementierung und Einhaltung der ESG-Maßnahmen innerhalb der Gruppe. In dieser Funktion wird sie fortlaufend über Neuerungen und aktuelle Maßnahmen auf www.diehanseatische.de und www.immac.de berichten.

 

 

Die Offenlegungsverordnung (Verordnung (EU) 2019/2088 vom 27.11.2019 über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor) ist zum 10.03.2021 in Kraft getreten. Des Weiteren sind die Hinweise und Inhalte der Verordnung (EU) 2020/852 (Taxonomie-VO) zu beachten.

Die Hanseatische als Kapitalverwaltungsgesellschaft der IMMAC group legt für ihre Anleger insbesondere geschlossene Immobilien-Investmentvehikel auf. Für künftige, aber auch bereits erfolgte Fondsemissionen wurden Investitionsleitlinien formuliert, die auch nachhaltige Ziele beinhalten und konkretisiert und umgesetzt werden. Die Hanseatische wird ihr Handeln konsequent nach diesen Leitlinien ausrichten.

Die Hanseatische hat gemeinsam mit der IMMAC group eine ESG-konforme Nachhaltigkeitsstrategie inklusive umfassender Einbindung der bisherigen Leitlinien entwickelt (im Folgenden ESG-Strategie genannt) und implementiert diese derzeit in das bestehende Dokumentationsrahmenwerk.

 

Umgang mit Nachhaltigkeitsrisiken in Investmentprozessen

Nachhaltigkeitsrisiken im Sinne der Verordnung (EU) 2019/2088 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27.11.2019 über nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungspflichten im Finanzdienstleistungssektor („Offenlegungsverordnung“) sind Ereignisse oder Bedingungen aus den Bereichen Umwelt, Soziales oder Unternehmensführung (ESG), deren Eintreten tatsächlich oder potenziell wesentliche negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie auf die Reputation eines Unternehmens und damit auf den Wert der Investition des Investmentvermögens haben könnten. Diese Effekte können sich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Investmentvermögen sowie auf die Reputation der Gesellschaft auswirken.

ESG und Nachhaltigkeitsrisiken können auf alle bekannten Risikoarten erheblich einwirken und als Faktor zur Wesentlichkeit dieser Risikoarten beitragen. Beispielhaft sind die Risikoarten Marktrisiko, Liquiditätsrisiko, Kontrahentenrisiko und operationelles Risiko zu nennen.

Im Rahmen der Investment- und Transaktionsprozesse fließen die festgelegten internen Vorgaben sowie nicht nur relevante finanziellen Risiken in die Anlageentscheidung der Hanseatischen mit ein und werden fortlaufend bewertet. Es werden auch Nachhaltigkeitsrisiken berücksichtigt, die in maßgeblicher Weise erhebliche wesentliche negative Auswirkungen auf die Wertentwicklung einer Investition haben können.

In welchem Umfang Nachhaltigkeitsrisiken im jeweiligen Investmentprozess berücksichtigt werden, wird in den jeweiligen Fondsdokumenten aufgezeigt bzw. in Hinblick auf die geplante Emission von inländischen offenen Spezial-AIF auch in enger Abstimmung mit den Investoren des jeweiligen Investmentvermögens diskutiert werden.

Des Weiteren werden bei offenen Fonds jeweils nach individuellem Nachhaltigkeitsverständnis und -bedürfnis des Investors die Leitlinien definiert, nachfolgend umgesetzt und durch die Hanseatische überwacht werden.

 

Umgang mit nachteiligen Auswirkungen von Investitionsentscheidungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren

Die Hanseatische berücksichtigt bei der Verwaltung der AIF derzeit noch nicht die wichtigsten nachteiligen Auswirkungen von Investitionsentscheidungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren. Dies ist dadurch begründet, dass die gesetzlichen Anforderungen hierfür noch neu sind und noch nicht alle Gesetzesmaterialien (insbesondere die avisierte Level II Verordnung zur Offenlegungsverordnung) final verabschiedet wurden. Es ist beabsichtigt, die wichtigsten nachteiligen Auswirkungen von Investitionsentscheidungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren mit Inkrafttreten der vorgenannten Level II Verordnung, welches zum 01. Januar 2023 erwartet wird, zu berücksichtigen.

Die Hanseatische wird ihre konkreten Maßnahmen für die dann in den Gesetzesmaterialien definierten und auf Immobilien anwendbaren Nachhaltigkeitsindikatoren für nachteilige Auswirkungen zukünftig berechnen sowie auf Verbesserungen hinwirken.

Die Möglichkeit zur Berücksichtigung der wichtigsten nachteiligen Nachhaltigkeitsauswirkungen hängt maßgeblich auch von der Verfügbarkeit entsprechender Informationen im Markt ab. Nicht für alle Vermögensgegenstände, in die die Hanseatische über die verwalteten Investmentvermögen investiert, sind die benötigten Daten in ausreichendem Umfang und in der erforderlichen Qualität vorhanden. Diese Informationsbeschaffung wird jedoch ständig verbessert.

Die Hanseatische überwacht künftig kontinuierlich die Energieeffizienz der von ihr verwalteten Immobilien. Unter Bezugnahme auf die Investitionsleitlinien der ESG-Strategie werden Investitionen auch in weniger energieeffiziente Immobilien ausdrücklich erlaubt sein, wenn dies mit dem Ziel erfolgt, dass diese Immobilien durch geeignete Maßnahmen hinsichtlich ihrer Energieeffizienz kurz- bis mittelfristig maßgeblich verbessert werden.

Die Hanseatische plant ferner für die von ihr verwalteten Immobilien, die Treibhausgasemissionen sowie die Energieverbrauchsintensität zu berechnen. Die jeweiligen Nutzer der Objekte werden diesbezüglich mit einbezogen.

Für die Hanseatische ist die Pflicht zur Darstellung der Mitwirkungspolitik gemäß Artikel 3g der Richtlinie 2007/36/EG (sog. „Aktionärsrechterichtlinie“) nicht einschlägig. Sie investiert im Rahmen ihres Geschäftsmodells nicht in Aktiengesellschaften und nimmt folglich auch nicht an Jahreshauptversammlungen von Aktiengesellschaften teil bzw. kann keine Ausübung von Stimmrechten delegieren.

 

Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsrisiken in der Vergütung

Nachhaltigkeitsrisiken werden derzeit noch nicht in die Vergütungspolitik der Hanseatischen einbezogen.

Es werden jedoch bereits heute in der Vergütungspolitik der Hanseatischen keine Anreize geschaffen, Nachhaltigkeitsrisiken unangemessen einzugehen bzw. zu vernachlässigen. Zum einen wird hauptsächlich in Pflegeheime und Betreutes Wohnen investiert, die nur in geringem Maße umweltlichen Nachhaltigkeitsrisiken ausgesetzt sind. Hinsichtlich der Nachhaltigkeitsrisiken aus den Bereichen “Soziales” und “Governance” wird ebenfalls ein geringes Risikopotential bei diesen Investitionsgütern gesehen, zumal die Betriebe der Pflegeheime von öffentlicher Seite überwacht werden.

Ferner werden die Transaktionsvorgaben der HKA während der Ankaufsphase dafür sorgen, dass Nachhaltigkeitsrisiken standardisiert vor Erwerb berücksichtigt werden und für risikoerhöhende Abweichungen kein Spielraum besteht. In Übereinstimmung mit ihrem Geschäftsplan investieren die geschlossenen Investmentvermögen nach ihrer Emission nicht weiter in Immobilien und haben einen langfristigen, bestandswahrenden Charakter, so dass mangels Investitionstätigkeit zusätzliche Nachhaltigkeitsrisiken und auch zusätzliche Vergütungen durch weitere Immobilienan- und -verkäufe ausgeschlossen sind.

Bei offenen Investmentvermögen gilt grundsätzlich ebenfalls der langfristige, bestandswahrende Charakter der Investitionen. Soweit dennoch während der Bestandsphase im offenen Fonds Immobilien künftig an- oder verkauft werden sollen, sind die Transaktionsvorgaben einzuhalten, um Nachhaltigkeitsrisiken angemessen zu berücksichtigen. Die Vorgaben werden keine Vergütungen auslösen, die die Eingehung von Nachhaltigkeitsrisiken unangemessen fördern.